Klartext
Montag, Januar 30, 2006
Es tut wirklich gut, mal Klartext zu reden. Einfach mal ohne Gebrüll und Geheul ganz klipp und klar auf den Tisch zu legen, was einen stört, bekümmtert, nervt und ankotzt. Aggro Ansage - nur ohne Aggro. Danach sollte man allerdings am Besten fröhlich Musik hören (in meinem Falle sind das die Arctic Monkeys) und nicht weiter drüber grübeln. Abzuwarten ist, ob man von der "Gegenpartei" auch verstanden wurde...
Fotos, Fotos, Fotos
Samstag, Januar 28, 2006
Meine Schnappschüsse findet man jetzt hier!
Unsichtbare Freunde
Wer viel im Netz unterwegs ist, kennt sie vielleicht: Die unbekannten, oft gesichtslosen Menschen, mit denen man in Foren über Gott und die Welt diskutiert, deren Blogs man liest, oder deren Musikgeschmack man teilt. Man schreibt ihnen E-Mails, schickt ihnen Nachrichten per ICQ oder chattet mit ihnen im IRC. Die meisten von ihnen sind kaum mehr als jemand, den man zufällig in einer Kneipe trifft, ein Bier mit ihm trinkt und beim nächsten Kneipenbesuch nickend grüßt. Man kennt sich, hat sich schonmal gesehen. Reicht. Sieht man sie öfters, werden sie vielleicht sowas wie Kollegen oder Klassenkameraden. Man weiß ein bischen über sie und ihre Art und Weise, man macht Späße miteinander und grüßt sie per "Handschlag". Hallo, auch wieder hier, na, wie gehts?! Viele von ihnen kennt man nur über ihren Nick: hasimausi 1978, pummelbaer, haXX0r, kLorks und wie sie alle heißen mögen, sind Gestalten, die die neuen Kommunikationsformen hervorgebracht haben. Vorher hießen sie Michaela, Klaus, Daniel oder Melanie, doch im Netz ist alles anders. Während man sich in der Kneipe spätestens nach dem ersten Bier mit "Hallo, ich bin der soundso" miteinander bekannt macht, ist im Netz Verschleierung gefragt. Man erfährt - oberflächlich gesehen - so manches über diese Menschen, über ihre Sorgen und Probleme, über ihr Weltbild, aber dennoch bleiben sie namen-, gesichts- und körperlos. Virtuelle Wesen im www...
Vielen Dank, ihr unsichtbaren Freunde, schön, dass ihr da seid, mein Leben mit mir teilt und für mich da seid, wenn ich euch brauche. Ohne euch würde mir etwas fehlen...
"Ich wüsste nicht, warum man mit völlig wildfremden Menschen über das Netz kommunizieren sollte. Die kennen dich nicht, und du kennst sie auch nicht..."Doch es gibt Ausnahmen. Ab und an kommt es vor, dass ein paar der Unzähligen, die das Netz bevölkern, Freunde werden. Man weiß, wie der andere heißt, wo er herkommt, was er zum Frühstück hatte. Man weiß, dass er Brokkoli hasst und Schokoeiscreme liebt. Man nimmt teil an seinem Leben und gewährt ihm Einblicke ins eigene, man muntert sich auf, feuert sich an, wünscht sich Glück und ruft sich an. Man kennt Gewohnheiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Man weiß, worüber der andere lacht und was ihn deprimiert. Aus virtueller Anonymität ist intime Nähe entstanden, fast so, als würde man sich persönlich kennen. Einige lernt man auch tatsächlich persönlich kennen, und dann werden aus unsichtbaren Freunde vielleicht echte.
Vielen Dank, ihr unsichtbaren Freunde, schön, dass ihr da seid, mein Leben mit mir teilt und für mich da seid, wenn ich euch brauche. Ohne euch würde mir etwas fehlen...
There seems to be a porblem...
Freitag, Januar 27, 2006
Jeder, der in einem Forum angemeldet ist, kennt sie: Die aussagekräftigen bunten Bildchen, die den anderen Forumsmitgliedern auf kurze und knackige Art und Weise mitteilen, was man sonst mit vielen Worten schreiben müsste. Klar, STFU ist nicht wirklich viel Tippaufwand, aber mit Bild ist es doch oft besser. Im Netz finden sich unzählige Seiten, auf denen die Forenpics gehostet werden, und es wäre müßig, jetzt zig Seiten aufzuzählen. Erwähnenswert wäre vielleicht noch Brawl-Hall. Dort findet man jedoch nicht nur Forenpics, sondern auch "funny adult pictures & insulting images", wie schon die Titelleiste des Browsers verrät. Also, liebe Kinder und Minderjährige, Finger weg!
Hier nun meine 3 liebsten Forenpics:



Hier nun meine 3 liebsten Forenpics:



Scheiß Laune, tolle Musik
Mittwoch, Januar 25, 2006
Seit ein paar Tagen habe ich wirklich beschissene Laune. Die detaillierten Gründe behalte ich zur Zeit lieber für mich - nur soviel: Alles kotzt mich an. Es gibt viel zu überdenken, vieles, das ich reorganisieren muss. Dazu habe ich - dank einem Artikel in einer Musikzeitschrift - die passende Musik gefunden, nämlich das wundervolle, zärtlich brutale, paranoide Album Spiderland von Slint. Meine Fresse, sitzt und passt wie angegossen. Die perfekte Musik zum "einfach nur rumsitzen und nachdenken". Ich liebe es. Mich als Musik-Junkie macht diese Musik irgendwie glücklich, obwohl die meisten wohl etwas anderes darüber sagen würden. Ich finde sie atemberaubend, sie verursacht Gänsehaut und das Gefühl, völlig für sich zu sein. Sie ist intim und bedrohlich, doch gleichzeitig befreiend. Sie ist genial. Sie passt. Toll, toll, toll! Wenigstens die Musik...